Der Situationsansatz

Die Arbeit in Kindertagesstätten des Eigenbetriebes mit Situationsansatz orientiert sich an allen Kindern, ihren Eltern und der eigenen Lebenswelt. Autonomie, Mitbestimmung, Solidarität, Kompetenz und soziales Lernen bilden den Kern der Zusammenarbeit.

Der Situationsansatz

Das Lernen am Leben

Der Situationsansatz entstand in den späten 60 und den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seit dem wird er ständig weiterentwickelt und konkretisiert. In Zeiten rasanten gesellschaftlichen Wandels, der mit Veränderungen, Risiken, Vielfalt und Individualismus einhergeht, ist der Situationsansatz in Kindertageseinrichtungen aktueller denn je. Die Arbeit mit dem Situationsansatz orientiert sich maßgeblich an der Lebenswelt aller Kinder und ihrer Familien in der Kindertageseinrichtung.

 

Die Weltaneignung

Die Kinder werden darin unterstützt ihre eigene Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Das vielfältige und widersprüchliche Leben der Kinder selbst wird zum Lerngegenstand im Situationsansatz.

 

Unser Ziel: Starke Kinder

Die Basis für dieses Ziel ist zunächst das Entwickeln einer tragfähigen Beziehung zwischen Kind und einer*m Eingewöhnungserzieher*in. Durch eine sensible, am Kind und seinen Eltern orientierte Eingewöhnungsphase in der Vertrauen, Bindung und Sicherheit gemeinsam entwickelt werden, wird das Fundament für ein neugieriges, freudvolles und eigensinniges Erkunden und Aneignen gelegt.

Im Situationsansatz haben die Kinder die Möglichkeit ihr Leben in der Kita mitzugestalten und mitzubestimmen, soziale Regeln gesellschaftlichen Miteinanders zu erlernen, sich vielfältige Kompetenzen anzueignen und gelingende Beziehungen zu entwickeln. Durch diese vielfältigen Erfahrungen an Selbstwirksamkeit, werden Kinder selbstbewusst, autonom, solidarisch und kompetent – Sie wachsen zu starken Persönlichkeiten heran.

 

Das Selbstverständnis

Im Situationsansatz verstehen sich alle Beteiligte als Lehrende und Lernende, dem geht voraus, dass man sich auf Augenhöhe begegnet, Kinder als kompetent für ihre eigenen Belange anerkennt und sich vor diesem Hintergrund kommunikativ wertschätzend auseinandersetzt.

Kinder werden darin unterstützt sich fragend eigenen Aufgaben zu stellen ihre eigenen Lern- und Lösungswege zu entwickeln und zu verfolgen, Fehler/Irrtümer sind willkommen, denn aus diesen lernen wir, Kinder sind eingeladen zu experimentieren, unkonventionelle Wege zu gehen – Alles in allem lernen Kinder ihre eigenen Lebenssituationen zu bewältigen.

Die Pädagogen*innen erkunden die Situationen der Kinder, u.a. in Gesprächen mit den Kindern, den Eltern, anderen Erwachsenen und finden Schlüsselsituationen, die dann  

Im Situationsansatz gibt es 16 konzeptionelle Grundsätze, die die Basis für die pädagogische Arbeit bildet.